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Kunst- und Kulturstiftung

Die Kunst- und Kulturstiftung Georgsmarienhütte wurde 1995 anlässlich des 25jährigen Bestehens der Stadt Georgsmarienhütte mit einem Stiftungskapital von 205 000 DM gegründet. Sie besteht aus einem Vorstand von fünf und einem Beirat aus sieben Personen. Den Vorsitz hat seit 2005 Nikolaus Schuck.

Die Geschäftsführung liegt bei der Stadt Georgsmarienhütte. Ansprechpartnerin ist Inge Becher, Kulturabteilung der Stadt Georgsmarienhütte, Tel.: 05401/ 850 247.

Was hat die Stiftung bisher gefördert?

Sie sorgte in den letzten Jahren für gezielte Unterstützung ausgewählter Kunst- und Kulturprojekte im Stadtgebiet, wie zum Beispiel

- Aufstellung von Skulpturen im öffentlichen Raum
- Finanzielle Unterstützung der Kunstschule Paletti
- Ausschreibung eines Kunststipendiums
- Auslobung verschiedenster Kunstpreise
- Finanzierung von Theaterprojekten für Jugendliche an Schulen

Was will die Stiftung in Zukunft fördern?

Die Kunst- und Kulturstiftung ist auf keine bestimmte Kunstsparte festgelegt: Anträge aus den Bereichen Musik, Literatur, Malerei, Theater, Tanz oder übergreifende Projekte werden eingehend geprüft. Die einzige Bedingung lautet: Alle beantragten Projekte müssen sich in irgendeiner Weise auf das Stadtgebiet beziehen.

Wer kann wann einen Antrag stellen?

Jedermann! Jederzeit!

Wie sollte ein Antrag aussehen?

Ein Antragsformular gibt es nicht. Der/die Antragsteller/ in soll sich selbst Gedanken machen. Die Stiftung erwartet qualifizierte Anträge mit originellen, gut durch dachten Projekten, die außerhalb des Mainstreams liegen. Beispiel: . Führt ein Orchester ein selten gehörtes oder neukomponiertes Werk auf und benötigt einen Zuschuss, weil die Eintrittsgelder die Kosten einer solchen Aufführung nicht decken, kann die Stiftung einen Zuschuss gewähren.
Ein Rechtsanspruch auf Gewährung von Stiftungsmitteln besteht nicht. Die Stiftung muss ihre Entscheidungen nicht begründen.

Kunstwettbewerb: EUROPAS Zukunft

Um Kunstschaffende aus der Region zu fördern, lobt die Kunst- und Kulturstiftung Georgsmarienhütte drei Kunstpreise aus. Das Thema des 8. Wettbewerbs der Stiftung lautet diesmal „Europas Zukunft". Teilnahmeberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die ihren Wohnsitz im Landkreis oder Stadt Osnabrück, Stadt Münster, Kreis Steinfurt oder im Kreis Warendorf haben. Es können Arbeiten aus den Bereichen Graphik, Malerei oder Zeichnung eingereicht werden. In der Wahl der bildnerischen Mittel sind die Künstler/innen frei, die Einreichung abstrakter Werke ist durchaus erwünscht. Abgabeschluss ist der 8. April 2012. Eine Jury entscheidet über die drei zu vergebenden Preise in einer Gesamthöhe von 7000 €. Interessierte können unter 05401/850255 oder unter 05401/40755 oder im Internet unter www. georgsmarienhuette.de die Ausschreibungsunterlagen anfordern.

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